Das Happy End steht kurz bevor!

Der Verkauf der Spieljochbahn rückt in greifbare Nähe! Die bisherigen Verhandlungen verlaufen äußerst vielversprechend, jetzt fehlt nur noch das Okay seitens der entscheidungsbefugten Gremien.

 

Seit heute Vormittag ist der zukünftige Weg für die Spieljochbahn so gut wie besiegelt, der nächste Eigentümer der Fügener Bergbahn wird aller Voraussicht nach Heinz Schultz heißen. Der sog. Liftkaiser hat bereits mehrfach öffentlich sein Interesse an der Bahn bekundet (FügenBlog berichtete), dass nun entsprechende Verhandlungen vorangetrieben wurden ist wohl für niemanden eine Überraschung.

 

Auch die bereits in diversen Medien kolportierten Angebotssummen dürfen nochmals leicht nach oben revidiert werden. So ist von einer möglichen Ablösesumme an die Gemeinde Fügen von 3,5 Mio. Euro die Rede, der TVB soll für dessen Anteile 2 Mio. Euro bekommen, die auf 10 Jahre verteilt ins Marketingbudget einbezahlt werden sollen (sprich jährlich 200.000 €). Schultz übernimmt zusätzlich alle bis dato noch ausstehenden Altlasten der Bahn.

 

Schultz würde sich gegenüber den bisherigen Eigentümern außerdem dazu verpflichten, die geplanten Investitionen wie den Speicherteich und die dazugehörige Erweiterung der Beschneiungsanlage, aber auch den Tausch der bisherigen Zubringer Gondelbahn vom Tal in eine 10er Gondel noch im nächsten Jahr durchzuführen. Ein weiterer Kompromiss, den Heinz Schultz für sein Bestreben nach dem Erwerb der Bahn eingegangen ist, ist die Verpflichtung, weitere 1,2 Mio. Euro an Infrastrukturmaßnahmen für den Sommerbetrieb zu investieren, den er ja garantiert weiterhin aufrechterhalten will.

 

Endgültig besiegelt werden kann dieser Verkauf letztendlich nur durch die verantwortlichen Entscheidungsträger bzw. in den entsprechenden Gremien. Hier ist der 27. Juli nun der Tag der Entscheidung! In der Gemeinde Fügen wird es um 19:30 eine öffentliche Gemeinderatssitzung u.a. zu diesem Punkt geben, eine Stunde später, ebenfalls am 27. Juli um 20:30 wird eine außerordentliche Vollversammlung des TVB erste Ferienregion stattfinden, wo ein derartiger Vertragsabschluss letztlich abgesegnet werden könnte. Grundsätzlich bleibt die Entscheidung natürlich bei den gewählten RepräsentantInnen, und kann hier weder antizipiert noch vorweggenommen werden. Dennoch ist aktuell eine deutlich positive Grundstimmung herauszuhören, einem Verkauf dürfte also tatsächlich kaum noch etwas im Wege stehen.

Advertisements