100 Tage nach der Wahl – eine erste Zwischenbilanz

Seit genau 100 Tagen steht fest, wer die Geschicke in Fügen für die nächsten sechs Jahre lenken wird. Wir nutzen diesen Anlass für einige Fragen an Fügen’s neuen Bürgermeister – Mag. Dominik Mainusch.

Am 28. Februar 2016 schlug die Stunde des Dominik Mainusch. Bei der Fügener Gemeinderatswahl schaffte er mit seiner Liste Zukunft Fügen nicht nur auf Anhieb den Sprung in das Fügener Dorfparlament, sondern wurde mit rund 25% der Wählerstimmen sogar zur stimmenstärksten wahlwerbenden Gruppe.

Sein bis dato größter, politischer Triumph folgte zwei Wochen später. In der Stichwahl konnte sich Mainusch mit über 60% der gültigen, abgegebenen Wählerstimmen gegen den amtierenden Bürgermeister Höllwarth durchsetzen.

Dieser Tag, an dem eine deutliche Mehrheit der Fügener Wählerschaft für einen Wechsel an der Gemeindespitze gestimmt hat, liegt nun exakt 100 Tage zurück. Der ideale Zeitpunkt, für eine erste kleine Zwischenbilanz zur neuen Regierungsmannschaft. Tirol’s jüngster Bürgermeister Dominik Mainusch stellte sich unseren Fragen:

 

FügenBlog: Sehr geehrter Herr Bürgermeister, lieber Dominik, seit deiner Wahl sind nun knapp 100 Tage vergangen, Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Hast du dich in deiner Funktion als Bgm gut einleben können?

Mag. Dominik Mainusch: Die Einarbeitungsphase war intensiv – aber durchaus positiv. Die Arbeit macht unheimlich Spaß – vor allem die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat stellt sich alles äußerst konstruktiv dar. Ich denke, das ist der richtige Weg. Uns allen liegt Fügen am Herzen und letztlich arbeiten wir alle gemeinsam für das Wohl unserer Bürger und unseres Ortes. Die Gesprächsbasis und das Klima im Gemeinderat sind hierfür sehr gut.

 

FügenBlog: Welches waren die bisher größten Herausforderungen in deinem neuen Job? Womit hättest du nicht gerechnet?

Mag. Dominik Mainusch: Die großen Herausforderungen liegen – so denke ich – erst vor uns. Wir haben einige große Themen und Projekte, die wir in dieser Periode angehen und letztendlich in diesen Fragen auch einen Konsens finden müssen.

 

FügenBlog: Konntest du bereits einige deiner politischen Vorhaben für Fügen umsetzen? Was waren die wichtigsten Meilensteine bis jetzt?

Mag. Dominik Mainusch: Einige Dinge sind bereits angelaufen. Beispielsweise beim Thema Glasfaserausbau haben wir nun Schritte eingeleitet, um in wenigen Jahren eine flächendeckende Versorgung sicherstellen zu können. Die ersten Anschlüsse des gemeindeeigenen Versorgungsnetzes werden voraussichtlich sogar noch heuer vorgenommen werden können. Die Attraktivierung der dorfnahen Spielplätze ist bereits im Gange. Bspw. auch unsere E-Bike Aktion war ein voller Erfolg. Und so gibt es einige kleinere Projekte die bereits angelaufen sind.

 

FügenBlog: Gibt es für die Zukunft Projekte oder einzelne Politikbereiche, die dir ganz besonders am Herzen liegen? Wo wirst du dich besonders engagieren?

Mag. Dominik Mainusch: Wie gesagt die großen Themen werden uns ganz im Speziellen beschäftigen. Entwicklung der Spieljochbahn, Lösung des Verkehrsproblems in Fügen und die notwendige Dorfkernrevitalisierung – insbesondere die Nachnutzung des Schlosses – stehen vor allem auf der Agenda. Speziell bei Letzterem gilt es aber, keine überstürzten Entscheidungen zu treffen. Es ist ein strategisch wichtiger Schritt, den wir wohlüberlegt und vor allem auf breiter Basis (auch in der Bevölkerung) treffen sollten.

 

FügenBlog: Von der Konkurrenz wurde dir oft vorgeworfen, dass du als absoluter Neuling zur Wahl angetreten bist. Inwiefern hatte diese kommunalpolitische Unbescholtenheit für dich Vor- und Nachteile, für dein Amt als Bürgermeister?

Mag. Dominik Mainusch: Der große Vorteil liegt in meiner Unabhängigkeit. Ich kann in meinem Handeln und meinen Entscheidungen nach dem objektiv Besten für unseren Ort suchen. Das ist ein riesen Vorteil.

 

FügenBlog: Wenn du dich als Bürgermeister in drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Mag. Dominik Mainusch: FÜR DICH DA  😉

 

FügenBlog: In welchen Punkten unterscheidet sich dein politischer Stil wesentlich von deinem Amtsvorgänger? Wo ist es besonders wichtig, dich von deinen Vorgängern abzuheben?

Mag. Dominik Mainusch: Es steht mir nicht zu, über die Politik meines Vorgängers zu urteilen. Meine Inhalte und mein Verständnis versuche ich im Alltag so gut wie möglich zu leben und zu transportieren. Insbesondere die Öffnung der Gemeindepolitik hin zu den Menschen, das Einbinden der Menschen sind mir ein Anliegen.

 

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