Zusammenschluss der Schigebiete Spieljoch und Hochzillertal realistischer denn je!

Heinz Schultz äußert sich öffentlich zu den Übernahmegerüchten der Spieljochbahn! Wie realistisch eine Übernahme der Spieljochbahn durch ein Unternehmen der Schultz Gruppe ist, und in welche Richtung sich die Bahn am Fügener Hausberg in den nächsten Jahren entwickeln soll, lesen Sie hier.

Der sogenannte Liftkaiser Heinz Schultz bestätigte in einem sehr offenen Interview mit dem FügenBlog, dass die Familie Schultz selbstverständlich an einer Übernahme der Spieljochbahn interessiert wäre, und auch bereit sei, kräftig zu investieren – sollte das eine Mehrheit in Fügen so wollen.

Natürlich ist mir klar, dass das Ganze eine sensible Sache ist und ich weiß auch, dass es dafür  keine weiteren Zuschüsse der Gemeinde geben wird. Das beirrt mich aber keineswegs.“ , so Schultz in seiner Stellungnahme.

Mit dem Projekt Golfplatz bzw. dem Golfclub Zillertal – Uderns ist es der Familie Schultz erst kürzlich gelungen, ein rentables Großprojekt zu realisieren, von dem die gesamte Region entsprechend profitiere. Durch den Erfolg solcher, von ihm initiierter Projekte, sieht sich Heinz Schultz bestärkt, auch in Zukunft innovative Ideen umzusetzen und nachhaltige Investitionen zu tätigen.

Die Motivation für eine etwaige Übernahme der Spieljochbahn sei auch eine nostalgische, so Schultz weiter, denn die Leidenschaft für das Unternehmen liege quasi in der Familie. So war sein Vater der erste Geschäftsführer der Spieljochbahn, die damals unter ihm als Bankdirektor erbaut wurde. Deshalb liege Heinz Schultz die Spieljochbahn auch besonders am Herzen.

 

Wie könnte es nach einer etwaigen Übernahme der Spieljochbahn durch die Schultz Gruppe weitergehen?

Vorweg betont Heinz Schultz, dass eine Übernahme der Spieljochbahn und in weiterer Folge ein möglicher Zusammenschluss mit Kaltenbach eine echte Chance sei, nicht nur für Fügen, sondern für die gesamte Region.

Er garantiere zudem, den Sommerbetrieb auf jeden Fall aufrechterhalten zu wollen. Gerüchten, dass er ebendiesen auf Grund mangelnder Rentabilität vernachlässigen könnte, kontert Schultz mit dem Vorhaben, den Sommerbetrieb sogar noch weiter ausbauen zu wollen. Wovon beispielsweise durch die geplante Trailstrecke, Downhill Mountainbiking und dergleichen sowohl Gäste als auch Einheimische gleichermaßen profitieren würden. Dass ihm am Sommertourismus ebenso gelegen sei wie am etablierten Betrieb während der Wintermonate, hat Schultz mit dem Projekt Golfplatz in den letzten Jahren eindrucksvoll bewiesen. Zudem gäbe es auch bei allen Osttiroler und Kärtner Seilbahnen der Schultz Gruppe einen solchen Sommerbetrieb.

Dass die Talstation an die Nähe der B169 Zillertalbundesstraße, bzw. konkret an das Areal der Erlebnistherme Zillertal verlegt werden könnte, sei ein Gerücht und entbehre jedweder Grundlage. Für Schultz ist es fix, dass die Talstation der Spieljochbahn auch nach einer möglichen Übernahme an ihrem jetzigen Standort bleiben wird. Wie diese dann zukünftig aussehen könnte, bzw. ob sie ähnlich der Talstation in Hochzillertal mit einem eigenen Skiverleih und Aprés Ski Lokal ausgestattet werden könnte, wird die Zukunft zeigen.

 

Welche Projektvorhaben würden im Fall einer Übernahme realisiert werden? Wie könnte ein Konzept zur Neuausrichtung der Spieljochbahn aussehen?

Für Heinz Schultz ist klar, dass die Gondelbahn und der 3er-Sessellift sehr rasch ersetzt werden müssen, um dem Schigebiet die notwendige Leistungsfähigkeit zu bescheren. Er gehe davon aus, diese beiden Projekte bereits im Jahr 2017 umsetzen zu können. Deshalb dränge jetzt auch die Zeit, damit die nowendigen behördlichen Schritte in die Wege geleitet werden können.

„Was man auch im Auge behalten sollte: Wenn wir die Spieljochbahnen übernehmen und modernisieren, wäre auch eine Verbindung mit Kaltenbach über eine 3-S-Umlaufbahn möglich.“, so Schultz in seiner offenen Stellungnahme gegenüber dem FügenBlog. Optimistisch zeigt sich Schultz auch, was das Einvernehmen mit den Grundbesitzern angeht, ‚hier wären sicherlich positive Lösungen möglich.‘ Die Bergstation einer solchen 3 S – Seilbahn sieht Schultz im Bereich der Bergstation Onkeljoch angesiedelt.

Vorteile eines derartigen Zusammenschlusses der beiden Schigebiete Spieljoch und Hochzillertal gäbe es lt. Schultz sogar für die lokalen Nicht-Alpinsportler: „So eine Verbindung hätte außerdem den Nebeneffekt, dass sich auch die Verkehrssituation im Talboden entspannen würde, denn derzeit reisen 70 % der Gäste mit dem Auto von Fügen nach Kaltenbach an…“

 

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